Der Oberflächenassistent unterstützt bei der Entscheidung, unterschiedliche Untergründe/Substrate sinnvoll, verträglich und dauerhaft miteinander abzudichten bzw. zu verkleben. Die Empfehlungen dieses Bau-/Werkstoff-Kompass beruhen auf jahrelangen Erfahrungen aus der Praxis sowie dem eigenen Labor.
Ein breites Spektrum verschiedenster organischer und anorganischer Werkstoffe sowie Verbundwerkstoffe, die eine wichtige Grundlage für die soziale, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft darstellen, spielen mittlerweile eine Rolle im Baugewerbe. Im modernen Bauwesen sowie in den zahlreichen Industriezweigen kommen zunehmend unterschiedliche Bau-/Werkstoffe für Jahre bis Jahrzehnte in Kontakt. Dabei steht die Nachhaltigkeit, die Verbindung von Ökologie, Ökonomie und Sozialem im Vordergrund. Gerade die Kunststoffe, die dabei eine wichtige Rolle spielen und zu denen die Dicht-/Klebstoffe zählen, bringen für alle Beteiligte neue Herausforderungen.
Um mögliche Unverträglichkeiten zwischen Baustoffen (bzw. Hilfsstoffen) zu vermeiden, müssen u.a. mögliche Weichmacherwanderungen zwischen den Werkstoffen sowie diverse andere, unerwünschte chemische Reaktionen ausgeschlossen werden. Als eine der größten Herausforderungen bei der Umsetzung dieses Assistenten stellten sich die unterschiedlichen Definitionen der Hersteller von Werkstoffoberflächen dar. Dabei galt es grundlegende Oberflächeneinteilungen durchzuführen, um dem jeweiligen Anwender die Möglichkeiten zur richtigen Auswahl eines Dicht- oder Klebstoffes zu ermöglichen, die als Orientierung dienen kann.
Wir empfehlen grundsätzlich ausreichende Informationen vom Hersteller der zu verklebenden oder abzudichtenden Oberfläche einzuholen, um für eine dauerhafte Abdichtung/Verklebung optimale Ergebnisse zu erzielen. Eine Eigenprüfung bzw. generelle Eigenversuche sind stets sinnvoll und werden generell in ausreichender Form empfohlen.