Umweltschutz ist für EGO mehr als nur ein Schlagwort! Schon 1984 haben wir z.B. mit EGOPACK eine wiederverwertbare Verpackung entwickelt. Diese praktische und saubere Hülle macht die abfalltechnisch problematischen Kartuschen überflüssig und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Schonung der Umwelt. Darüber hinaus entsorgen wir alle weiteren Verpackungen über Interseroh. Doch bei EGO wird nicht nur mit Abfällen sorgsam umgegangen. Die Belange des Umweltschutzes werden in allen Betriebsbereichen gewissenhaft berücksichtigt. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Energie und Ressourcen stellt hohe Anforderungen – auch an das technische Know-how.

Um die Thematik Umweltschutz und -schonung weiter voran zu treiben, wurde im Jahr 2018 die Zertifizierung nach ISO 14001:2015 erzielt.

Aus eigener Überzeugung und durch die Vorgaben der Norm wird stetig an Optimierungsprozessen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit gearbeitet und nach bestem Gewissen umgesetzt. Die ausgeweiteten Firmengrundsätze im Bereich Umweltschonung stehen im gesamten Unternehmen bei allen Handlungen im Vordergrund.

Die Energieeffizienz von Bauwerken im Alt- und Neubau wird mit dem Einsatz unserer Produkte durch die Erzielung luftdichter Gebäudehüllen und der Verhinderung von Feuchtigkeitsschäden nachhaltig gesteigert. Außerdem sind unserer effizientesten Produkte LEED® -konform nach EQ c4.1 und erfüllen die Emissions-Anforderungen nach EMICODE, AgBB oder französischer VOC-und KMR-Verordnung mit niedrigen VOC-Werten.

ECO FRIENDLY | zum Wohle der Menschen und der Umwelt

Die Anforderungen an nachhaltiges, energiebewusstes und ökologisches Bauen werden auf nationaler und internationaler Ebene immer weiterentwickelt und durch entsprechende Nachhaltigkeitsziele überprüft. Bei Neubauten, Sanierungen und Renovierungsarbeiten können Architekten, Baufirmen und Planer anhand unterschiedlicher Label und Bewertungskriterien die Auswahl von emissionsarmen Produkten und Materialien für innenraumrelevante Bauprodukte prüfen und berücksichtigen. Die DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen), das US-amerikanische LEED® (U.S. Green Building Council, Leadership in Energy and Environmental Design) sowie das britische BREEAM (Building Research Establishment Environmental Assessment Methodology) sind die bekanntesten Bewertungssysteme für nachhaltiges Bauen und erfassen in einem Checklistensystem die Mindestanforderungen an die Umweltverträglichkeit der Bauprodukte. Diese drei Systeme sind weltweit anerkannter Standard und stehen unter permanenter und unabhängiger Kontrolle.

LEED | Leadership in Energy & Enviromental Design

Mit der freiwilligen LEED®-Zertifizierung werden unter Berücksichtigung von diversen Kriterien wie u. a. Wasser, Energieeffizenz, Standort, Materialien und das Innenraumklima bewertet. Das LEED-Zertifikat für Gebäude wird in vier Stufen (Certified, Silver, Gold, Platinum) ausgestellt.

  • Basis-Zertifizierung (Certified, 26 – 32 Punkte)
  • Silber-Zertifizierung (Silver / 33-38 Punkte)
  • Gold-Zertifizierung (Gold / 39-51 Punkte)
  • Platin-Zertifizierung (Platinum / 52-69 Punkte)

BREEAM | Code for a sustainable built environment

BREEAM ist das älteste Zertifizierungssystem für nachhaltiges Bauen. Es vergibt nach einem einfachen Punktesystem in zehn Beurteilungskategorien (Energy, Health and Wellbeing, Innovation, Land Use and Ecology, Materials, Management, Pollution, Transport, Waste, Water) ein Gütesiegel in sechs Abstufungen.

  • Acceptable (< 30%, In-Use scheme only)
  • ass (30%)
  • Good (45%)
  • Very Good (55%)
  • Excellent (70%)
  • Outstanding (85%)

Die Kriterien berücksichtigen Auswirkungen auf globaler, regionaler, lokaler und innenräumlicher Ebene über den gesamten Lebenszyklus.

BNB | Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen

Das BNB ist ein Instrument zur Planung und Bewertung nachhaltiger und in der Regel öffentlicher Bauvorhaben. Das BNB des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ist analog zum Zertifizierungssystem der DGNB aufgebaut.
Bewertet werden die folgenden Kategorien:

  • Ökologische Qualität
  • Ökonomische Qualität
  • Soziokulturelle und funktionale Qualität
  • Technische Qualität
  • Prozessqualität
  • Standortqualität

Es gibt unterschiedliche Nutzungsprofile für die Zertifizierung von:

  • Büro- und Verwaltungsgebäuden (Neubau, Bestand/Komplettmodernisierung, Nutzen und Betreiben)
  • Außenanlagen von Bundesliegenschaften
  • Unterrichtsgebäude (Neubau)
  • Laborgebäude (Neubau)

Gebäude können als Auszeichnung Bronze (50%), Silber (65%) oder Gold (80%) erreichen.

VOC | Volatile organic compounds

Um einen größtmöglichen Schutz für die Luftqualität im Innenraum zu gewährleisten, soll der Einsatz von emissionsarmen Produkten, die keine gesundheitsgefährdenden Stoffe abgeben, sichergestellt werden. Der VOC-Gehalt in Bauprodukten soll dabei möglichst gering sein. Bei dem VOC-Gehalt geht es im Allgemeinen um die Menge an volatile organic compounds (VOC), also flüchtigen kohlenwasserstoffhaltigen Verbindungen in einem Material.

Es gibt keine einheitliche Definition für VOC. Einige Definitionen beinhalten Angaben zum Dampfdruck, andere definieren VOC über ihre photochemische Reaktivität als sog. Vorläufersubstanzen für die Bildung von bodennahem Ozon. Des Weiteren werden in einigen Definitionen bestimmte organische Stoffe explizit aus der VOC-Definition ausgeklammert. Für die Beurteilung von Innenraumluft ist noch eine andere Definition üblich. Dies gilt auch für die Emission von VOC aus Produkten in die Innenraumluft.

Dementsprechend sind Angaben zur Emission von VOCs eigentlich nur dann bewertbar, wenn zusätzlich zu der Angabe auch die verwendete Definition genannt wird.

EMICODE | Prüfsiegel der GEV

Mit dem EMICODE können Produkte, die sehr hohe Emissionsanforderungen erfüllen, bewertet werden. Das EMICODE-Prüfsiegel wird durch die GEV (Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e.V.) vergeben. Die von der GEV festgelegten Emissions-Grenzwerte müssen für die EMICODE- Auslobung erfüllt werden.

Emissionsarme Produkte werden mit dem EMICODE® EC2 ausgezeichnet. Diese Klasse erfüllt die Grundvoraussetzungen zum Erhalt eines EMICODE®-Siegels. Die Meisterklasse EMICODE® EC1 hat sich über viele Jahre als Standard für sehr emissionsarme Produkte bewährt. Die mit diesem Siegel ausgezeichneten Produkte erfüllen höchste Umwelt- und Gesundheitsansprüche.

Das EMICODE®-Siegel EC1PLUS ist die Premiumklasse, die die Grenze des technisch Machbaren beschreibt. Sie setzt noch einmal deutlich strengere Grenzwerte als die beste Klasse EC1.

Französische Verordnung über VOC-Emissionsklassen

Eine französische Verordnung aus dem Jahre 2011 (Grenelle-Gesetz) sieht vor, dass bestimmte Bauprodukte ab dem 1. Januar 2012 mit einer Emissionsklasse gekennzeichnet werden müssen. Betroffen von dieser Regelung sind im Wesentlichen großflächig vorhandene Bauprodukte, wie Wand-, Boden- und Deckenverkleidungen, Beschichtungen und lsoliermaterialien sowie Fenster und lnnentüren. Die Emissionsuntersuchung basiert auf der DIN EN 16516. Ausgewertet werden 10 Einzelstoffe.
 

AgBB | Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten

Das AgBB-Schema wurde als Bewertungsschema für VOC-Emissionen entwickelt. Das Umweltbundesamt hat dabei in einem Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (AgBB) Prüfkriterien erarbeitet, um vor möglichen gesundheitsgefährdenden Emissionen von flüchtigen organischen Stoffen (VOC) in Bezug auf Gesundheit, Umwelt- und Innenraumlufthygiene zu schützen. Die Prüfung gemäß AgBB ähnelt den folgenden Emissionsprüfungen für ökologische Bauprodukte:

  • Emissionsprüfung EMICODE
  • Emissionsprüfung in Frankreich und Finnland
  • Prüfmethode des Blauen Engels
  • Prüfmethode des Natureplus- Labels
  • Prüfmethode der AFSSET
  • Prüfmethode der GUT
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