Klebstoff & Dichtstoff
für den Sanitärbereich

Sanitärbereich unkompliziert abdichten mit EGO Produkten

Mit über 50 Jahren Erfahrung in der Herstellung hochwertiger Sanitärdichtstoffe zeichnen sich unsere Produkte durch hohe Funktionalität und Langlebigkeit aus. Unsere Produkte werden im Sanitärbereich eingesetzt, wo sie eine Vielzahl von Anforderungen erfüllen und eine hohe Verträglichkeit mit Badfliesen, Keramik, Emaille und Stein aufweisen. Die Nutzung der sanitären Einrichtungen gehört zum täglichen Gebrauch und stellt für jeden Benutzer ein ansprechendes Bedürfnis an Ästhetik und Funktionalität dar.

Insbesondere die Beanspruchung durch Reinigungs- und Pflegeprodukte ist die Herausforderung, die es gilt zu meistern. Unsere Dichtstoffe bieten nicht nur einen hohen Schutz vor Schimmelbefall, sondern versprechen auch maximale Dichtigkeit – auch dann, wenn aggressive Reinigungsmittel zum Einsatz kommen.

Unsere EGO-Experten helfen gerne dabei, technische Lösungen für Abdichtungsprobleme zu finden, die auf ganz spezielle Anforderungen abgestimmt sind.

Sanitärfugen im Vergleich

Sanitärfugen sind elastische Fugen im Sanitärbereich Anschlussfugen zwischen Wand und Boden sowie Anschlussfugen zwischen Wand und Objekt werden ebenfalls als Sanitärfugen bezeichnet. Wichtig ist, dass der Sanitärdichtstoff über einen langen Zeitraum der regelmäßigen Einwirkung von Wasser, der Belastung durch starke Reinigungsmittel sowie der mechanischen Belastung durch Schwämme oder Reinigungstücher standhalten muss.

In der Sanitärabdichtung gibt es zwei verschiedene Fugenarten – die Feldbegrenzungsfuge und die Anschlussfuge.

Feldbegrenzungsfugen nehmen Bewegungen zwischen angrenzenden Materialien auf. Anschlussfugen können als Randfuge zwischen Wand und Boden, als Fuge zwischen Wanne und Wand und als Dreiecksfuge beispielsweise zwischen Waschbecken und Wand auftreten.

Schimmelbildung – wie kann man vorbeugen?

In 3 Schritte zur perfekten Sanitärfuge

  1. ABKLEBEN
    1. Vor der Verarbeitung sollten die Fugenflanken abgeklebt werden, um Verschmutzungen auf dem Untergrund zu vermeiden
    2. Dadurch werden Verschmutzungen, Materialübertritte, Unverträglichkeiten und Reinigung vermieden
    3. Eine Reinigung kann den Aushärtungsprozess belasten
  2. AUFBRINGEN
    1. gleichmäßiges Auspressen mit einer geeigneten Presse
    2. Blasenbildung durch Lufteinschüsse und überschüssige Materialaufbringen sollte vermieden werden
    3. Fehlerpotenzial durch ungleichmäßge Fugenhinterfüllung, Lufteinschlüsse in der Fuge durch Hohlkehlen oder im Material 
  3. ABGLÄTTEN
    1. Fuge mit einem geeigneten Werkzeug und Glättmittel abziehen
    2. Dadurch wird das Antrocknen auf angrenzenden Fliesen und Platten vermieden
    3. Fehlerpotenzial durch irreversible Schlieren auf empfindlichen Fliesen und Platten, optische Beeinträchtigungen auf glänzenden Dichtstoffoberflächen

Ökologisches Bauen mit EGO Produkten

FÜR EINE NACHHALTIGE ENERGIEBILANZ

FAQ zum Thema Sanitär

Hierfür empfehlen wir unsere speziellen Sanitärsilikone. Diese zeichnen sich durch sehr gute Verarbeitungseigenschaften wie Glättbarkeit, Modellierbarkeit, fungizider Einstellung und einer großen Farbpalette aus. Für Naturstein und Marmor müssen spezielle  EGO-Natursteinsilikone verwendet werden.

Fungizide dienen dem Schutz des Dichtstoffs gegen den Befall von Schimmelpilzen und werden den Dichtstoffen in geringen Mengen beigefügt.

Ja, um den Befall und die Ausbreitung von Schimmelpilzen zu verhindern.

Wenn die Luftfeuchtigkeit dauerhaft über 65 % beträgt. Außerdem begünstigen Ablagerungen wie beispielsweise Shampoo, Seife oder Hautschuppen die Bildung von Schimmelpilzen.

Bei einem primären Schimmelpilzbefall sind lediglich Schmutzrückstände auf der Fuge (z.B. Seifenreste) befallen, welche mit einem Reinigungsmittel entfernt werden können.

Bei einem sekundären Schimmelpilzbefall hat sich der Schimmel bereits mit dem Dichtstoff verbunden. In diesem Fall muss der Dichtstoff ausgetauscht und die Fuge neu verfugt werden. Bei der Neuverfugung sollte auf alle Fälle ein fungizides Silikon verwendet werden.

Baukörper werden vor Wasserschäden und eindringendem Wasser geschützt, wenn die Anschlüsse in Sanitär- und Feuchtbereichen fachgerecht und nach dem aktuellen Stand der Technik elastisch abgedichtet werden.

Geschlossenzellige Rundschüre.

Diese nehmen keine Feuchtigkeit (geschlossenzellig, nicht saugend)auf und wirken somit auch einer Schimmelbildung entgegen.

Nein, Dichtstoffe aus Acryl sind nicht wasserfest. Deswegen sollte in Sanitärbereichen auf Silikon zurückgegriffen werden. 

Ja, die Fugen sollten in regelmäßigen Abständen überprüft werden und bei Beschädigungen instand gesetzt werden.

Unter der DIN EN 15651-3. Diese Norm steht für Fugen im Innenraum, die keinem Druckwasser ausgesetzt sind, wie beispielsweise in Badezimmern, Toiletten, Duschen und Küchen in Haushalten. Nicht für: Unterwasser, Abwasser, Schwimmbäder, Anwendung mit Lebensmittelkontakt

  • Feldbegrenzungsfuge: Dehnfuge im Bodenbelag
  • Randfuge: Bodenbelag an Sockel oder Wand mit einer Breite > 8 MM.
  • Eckfuge: Eckfugen zwischen gefliesten Wänden
  • Anschlussfuge bei Dusch- oder Badewanne
  • Dreiecksfuge z. B. bei Waschbecken
  • regelmäßige Wassereinwirkung im Spritzwasserbereich
  • chemische Einflüsse durch Reiniger und Desinfektionsmittel
  • mechanische Belastung durch Reinigung mit Putztüchern (oder Putzmaschinen in öffentlichen Anlagen) etc.
  • unzureichende Zwangslüftung in kommerziell genutzten Bädern (z.B. Hotelzimmerbad ohne Fenster) bei hoher Luftfeuchtigkeit ist
  • in Duschen von Sportstätten, Bädern oder Dreischichtbetrieben mit hoher Duschfrequenz und kurzer Trocknungsphase
  • Glasierte Fliesen, Emaille, Sanitäracryl, Sanitärporzellan: gute Haftung mit gängigen Sanitärdichtstoffen
  • Unglasierte Keramik: Haftungsschwierigkeiten, ggf. Verwendung eines Primers
  • Naturstein: Verwendung von Natursteinsilikon, um einer Randzonenverschmutzung vorzubeugen
  • Spiegel: Verwendung eines geeigneten Dichtstoffs, da durch Korrosion der Reflexionsschicht der Spiegel blind werden kann
  • Acrylglas: Dichtstoff darf nicht im direkten Kontakt mit der Schnittkante stehen, es besteht die Gefahr von Spannungsrissen
  • Metalle: Bei Kontakt mit acetatvernetzenden Dichtstoffen mit Zink, Kupfer oder Messing kann es zu Korrosion kommen, Empfehlung einer Haftungs-/Verträglichkeitsprüfung mit neutralvernetzenden Dichtstoffen
  • Holz: Dichtstoff sollte im Vorfeld auf Haftung und Verträglichkeit geprüft werden, da die meisten Holzuntergründe im Sanitärbereich beschichtet oder geölt sind
  • Zement: Empfehlung der Verwendung von neutralvernetzenden Silikondichtstoffen